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RSS Feed Pressemitteilungen (News): Griechische Mythologie und Antike

Griechische Mythologie und Antike? Sehr spannend und lehrreich! Die aktuellen Pressemitteilungen (News) zur griechischen Mythologie in Kombination mit der Antike.

Steckbrief: Algea / Algos und die Aspekte des Schmerzes >>

In der antiken griechischen Mythologie verkörpern viele göttliche Wesenheiten die unvermeidlichen, oft düsteren Realitäten des menschlichen Daseins. Zu diesen abstrakten Personifikationen (Daimonas) gehören die Algea (Singular: Algos), welche die allumfassenden, tränenreichen Facetten des Schmerzes darstellen. Als Nachkommen der Zwietracht bringen sie leidvolle Erfahrungen über die Menschheit, bieten jedoch gleichzeitig das begriffliche Fundament, auf dem bis heute unsere moderne Schmerzmedizin...

Steckbrief: Eris, Göttin des Konflikts >>

In der griechischen Mythologie verkörpert Eris (altgriechisch Ἔρις) die personifizierte Naturgewalt des Konflikts. Sie ist die Göttin der Zwietracht, des Zanks und des Streits. Eris repräsentiert jene disruptive Kraft, die harmonische Gefüge ins Wanken bringt und Krieg entfesselt. Ihr Wesen zeichnet sich durch eine interessante Ambivalenz aus: In den antiken Epen (wie Homers Ilias) tritt sie als grausame, blutrünstige Gestalt auf, die auf Schlachtfeldern wächst und nicht selten als ständige Begleiterin oder Schwester des...

Steckbrief: Timor, Dämon des Terrors >>

In der antiken Mythologie waren abstrakte Emotionen und Naturkräfte oft nicht nur bloße Konzepte, sondern mächtige, eigenständige Wesenheiten. Zu den gefürchtetsten dieser personifizierten Mächte (Daimones) gehört Timor (im Lateinischen oft synonym als Terror, Metus oder Formido bezeichnet). Während die griechische Mythologie ihn als Deimos kennt, verkörpert er in der römischen Tradition die lähmende Angst, das blanke Entsetzen und den psychologischen Schrecken, der insbesondere auf den Schlachtfeldern wütete. Als treuer Begleiter des Kriegsgottes Mars und Sohn der Liebesgöttin...

Steckbrief: Alala, Schlachtruf / Kriegsgeschrei >>

In der facettenreichen Welt der griechischen Mythologie wurden nicht nur Naturgewalten und moralische Konzepte personifiziert, sondern auch die psychologischen und akustischen Dynamiken des Krieges. Eine solche Gestalt ist Alala (altgriechisch Ἀλαλά), die personifizierte Göttin des Schlachtrufs und Feldgeschreis. Als ständige Begleiterin auf den antiken Schlachtfeldern verkörpert sie den ohrenbetäubenden Lärm, der traditionell dazu diente, den eigenen Kampfgeist zu stärken und den Feind in Furcht und Schrecken zu versetzen. Sie steht damit exemplarisch für ein frühes Konzept der psychologischen Kriegsführung in...

Steckbrief: Polemos, Krieg / Kampf >>

Während in der modernen Popkultur meist sofort der Name Ares fällt, wenn es um den griechischen Kriegsgott geht, kennt die antike Mythologie noch ganz andere, subtilere Wesenheiten. Dabei ist Polemos besonders interessant. Er gehört zu den Personifikationen der griechischen Götterwelt – er ist nicht einfach ein Gott, der den Krieg lenkt, sondern er ist der Krieg selbst in all seinen Facetten. Als Verkörperung des Konflikts und der Auseinandersetzung zieht er oft im Hintergrund der großen Schlachtfelder die Fäden und bringt eine ganz eigene symbolische Tiefe in die Sagenwelt der Antike, die weit über das bloße Blutvergießen...

Steckbrief: Ares, grausamer Krieg >>

In der griechischen Mythologie verkörpert kaum eine Gestalt das Grauen des antiken Schlachtfeldes so unverhüllt, wie der olympische Gott Ares (römisch Mars). Während Athene für die strategische, weise Kriegsführung steht, ist Ares der Gott des gänzlich unbarmherzigen Krieges, des Blutbades und der rohen Gewalt. Er gilt als ein ungebändigter Wilder, der seine Erfüllung im exzessiven Leid und den Massakern des Kampfes findet. Trotz seiner elitären Herkunft als einer der wenigen ehelichen Kinder des Herrscherpaares Zeus und Hera, war er unter den antiken Griechen als Sympathieträger komplett ungeeignet und genoss im altgriechischen Kultwesen – im Gegensatz zu seiner späteren, tiefgehenden Verehrung als Mars in Rom – nur sehr geringes...

Steckbrief: Aphrodite, die schöne Sexgöttin >>

Aphrodite (römisch Venus) ist die älteste olympische Göttin der griechischen Mythologie, sie ist sehr spannend. Als Herrscherin über Liebe, Schönheit und sexuelle Begierde hat sie die fundamentale Aufgabe, Leidenschaft und Fortpflanzung unter Göttern und Sterblichen zu entfachen. Trotz ihrer scheinbaren Vollkommenheit und ihres unwiderstehlichen Liebreizes, zeigt der Mythos sie auch als eigenwillige, oft zickige und eitle Persönlichkeit, die sich den Regeln des Olymps und der ehelichen Treue konsequent entzieht. Ihre Geburt aus dem Meeresschaum und ihre Verknüpfung mit uralten orientalischen Gottheiten machen sie zu einer facettenreichen Schlüsselfigur der antiken...

Steckbrief: Chariten / Grazien (Untergöttinnen) >>

In der Welt der griechischen Mythologie gibt es unzählige Gottheiten. Die großen und berühmten Götter sind meist eher fragwürdig (viele schlechte Charaktereigenschaften). Untergötter / Untergöttinnen hingegen können das Leben durchaus bereichern. Zu den anmutigsten dieser Wesen gehören die Chariten (altgriechisch Chárites), im römischen Kulturkreis besser bekannt als die Grazien (gratiae). Als Personifikationen von Anmut, Schönheit und Lebensfreude verkörpern sie die ästhetischen und harmonischen Seiten des Daseins. Sie gelten als Sinnbild für das Feiern von Festen und stehen in engem Dienstverhältnis zu den großen Gottheiten wie Aphrodite, Hermes und Apollo. In der Kunst, Philosophie und Literatur hat sich über...

Steckbrief: Peitho (erotische Überredung) >>

In der griechischen Mythologie verkörpert Peitho eine spannende Schnittstelle zwischen sprachlicher Überzeugungskraft und erotischer Anziehung. Als Personifikation der „erotischen Überredung“ kommt ihr eine ganz spezifische Aufgabe zu: Sie ist dafür zuständig, junge Mädchen dazu zu bewegen, ihre Zurückhaltung abzulegen und sich dem Liebesleben sowie sexuellen Begierden hinzugeben. Durch ihre Abstammung fest in den ältesten Göttergeschlechtern verwurzelt, agiert sie vor allem im Schatten mächtigerer Liebes- und Kommunikationsgottheiten und verleiht dem Moment der Annäherung eine göttliche...

Steckbrief: Himeros (Liebesverlangen) >>

In der griechischen Mythologie werden häufig feine Nuancen personifiziert, da geht es mitnichten nur um die großen und berühmten Götter. Ein Beispiel ist Himeros, der Gott der liebenden Sehnsucht und des akuten Liebesverlangens. Er verkörpert nicht die Liebe an sich, sondern jenen sehnsuchtsvollen Moment des Begehrens, der Menschen und Götter gleichermaßen ergreift. Als fester Bestandteil des Gefolges der Liebesgöttin Aphrodite zieht er im Hintergrund die Fäden der Leidenschaft und sorgt dafür, dass...

Steckbrief: Eros / Amor (begehrliche Liebe) >>

In der antiken Vorstellungswelt nimmt die Liebe eine fundamentale, oft überwältigende Rolle ein. Sie wird nicht bloß als flüchtiges, menschliches Gefühl verstanden, sondern als eine mächtige, kosmische Urkraft personifiziert: Durch den Gott Eros (im römischen Kulturkreis als Amor bekannt). Gemäß den antiken Überlieferungen bleibt seine Kernzuständigkeit über alle Epochen und literarischen Wandlungen hinweg stets unverändert: Er ist der unangefochtene Gott der begehrlichen, leidenschaftlichen Liebe...

Steckbrief: Thalassa (Meer) >>

In der interessanten Welt der griechischen Mythologie nehmen die Urgötter und Personifikationen der Naturelemente eine besondere Rolle ein. Lange bevor die olympischen Götter die Herrschaft übernahmen, beseelten diese Urgewalten den Kosmos. Eine dieser bedeutenden - aber oft im Hintergrund stehenden - Gestalten ist Thalassa (attisch auch Thalatta genannt). Als Personifikation des Meeres verkörpert sie den weiblichen Aspekt der inneren Meere und gilt in den antiken Erzählungen als die fundamentale Schöpferin maritimen Lebens. Während andere Meeresgottheiten...

Steckbrief: Pontos (innere Meere) >>

Pontos (altgriechisch für „das Meer“) ist in der griechischen Mythologie eine Urgottheit (Protogonoi). Er verkörpert als präolympischer Gott das personifizierte Prinzip der „inneren Meere“ – wie das Mittelmeer oder das Schwarze Meer – und grenzt sich damit vom weltumfließenden Urstrom Okeanos ab...

Steckbrief: Aither (Seele der Welt) >>

In der griechischen Mythologie nimmt Gott Aither (auch Äther genannt) eine fundamentale Rolle bei der Entstehung und dem Erhalt der Existenz ein. Er verkörpert nicht bloß eine personifizierte Gottheit, sondern das essenzielle Element, welches das Leben auf der Erde überhaupt erst ermöglicht. Als „Seele der Welt“ stellt er die lebensnotwendige Luft zum Atmen bereit und personifiziert gleichzeitig das reine, strahlende Licht des oberen Himmels. Dieses göttliche Licht diente den...

Steckbrief: Hemera (Tag) >>

In der faszinierenden Entstehungsgeschichte der griechischen Mythologie – der Kosmogonie – spielen die Personifikationen von Naturphänomenen und kosmischen Zuständen eine zentrale Rolle. Bevor die bekannten olympischen Götter die Welt beherrschten, formten die Urgötter das Universum. Eine Schlüsselfigur in diesem Gefüge ist Hemera, die personifizierte Göttin des Tages. Sie bringt das Licht in die Welt und verkörpert das tägliche Erwachen der Erde. Zusammen mit ihrem Bruder Aither bildet sie...

Steckbrief: Ourea (Berge / Gebirge) >>

In der Kosmogonie der griechischen Mythologie nehmen die Ourea (altgriechisch Οὔρεα) einen fundamentalen Platz ein. Als Personifikationen der Berge und Gebirge gehören sie zu den göttlichen Wesen der Urschöpfung. Sie verkörpern die raue, majestätische und unvergängliche Natur der Erde selbst. Anders als spätere Göttergenerationen - wie z. B. die Olympier - besitzen diese Urgötter keine vermenschlichte Gestalt im klassischen Sinne, sondern sie sind die physischen Erhebungen der Landschaft. Als Teil des Uranfangs der...

Steckbrief: Nyx (Nacht) >>

In der Entstehungsgeschichte (Genesis) der griechischen Mythologie nimmt die Göttin Nyx eine fundamentale Rolle ein. Als Personifikation der Nacht gehört sie zu den geheimnisvollen Urgöttern der ersten Stunde, die aus sich selbst heraus neues Leben erschaffen können. Nyx ist weit mehr als nur ein Zustand der Dunkelheit: Sie gilt als eine sexuell ausgesprochen aktive und mächtige Ahnherrin, die sowohl das strahlende Tageslicht als auch eine Vielzahl personifizierter Übel, Ängste und Schicksalsmächte in die Welt brachte. Ihre Macht ist...

Steckbrief: Erebos (Finsternis) >>

In der griechischen Mythologie markiert die Entstehung der Welt keinen geordneten Akt, sondern das Hervorgehen von mächtigen Urgewalten aus dem unendlichen Urzustand, dem Chaos. Erebos gehört als Gott der Finsternis zu diesen sogenannten Urgöttern der ersten Stunde. Nahezu zeitgleich mit anderen fundamentalen Kräften wurde er von Gaia, der Verkörperung der...

Steckbrief: Uranos (Himmelsgewölbe) >>

Uranos (altgriechisch für „Himmelsgewölbe“) verkörpert in der griechischen Mythologie den Himmel in Göttergestalt und gilt als der allererste Herrscher über die Welt. Als sogenannter Protogenoi-Gott (Urgottheit) ging er direkt aus der Erde (Gaia) hervor. Seine Schreckensherrschaft, geprägt vom Hass auf die eigenen monströsen Kinder, führte zu einem der dramatischsten Urkonflikte der Antike: Auf Anstiftung seiner Gemahlin Gaia wurde Uranos von seinem Sohn Kronos entmannt und...

Steckbrief: Tartaros (Hölle) >>

Es wird beleuchtet, dass der Tartaros in der antiken Kosmogonie (u. a. nach Hesiods Theogonie) eine doppelte Natur besitzt: Es handelt sich um eine Urgottheit (Protogonos) und als Ort um den tiefsten, physischen Abgrund des Universums. Das berühmte kosmologische Gleichnis des ehernen Ambosses...