Gerade bei Firmen- und Dienstwagen sind die Steuervorteile beim Einsatz von Elektroautos bekannt. Nachdem der Gesetzgeber die Förderung von Vollstromern favorisiert, hat er jetzt im Rahmen des Gesetzes für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland nachgebessert und auf die hohen Preise dieser Fahrzeuge reagiert. Anstelle der bisherigen Obergrenze von 70.000 Euro gilt seit…
Der Beitrag Obergrenze 100.000 € für E-Autos erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Bei der Übergabe von Landwirtschafts- oder Gewerbebetrieben gibt es steuerlich einen Unterschied – zum Vorteil der Land- und Forstwirte. Es geht um die Hofübergabe unter Vorbehaltsnießbrauch. Das hat der Bundesfinanzhof in München erneut bestätigt. Wird ein Gewerbebetrieb unter Vorbehaltsnießbrauch übertragen, führt das zur ertragsteuerlichen Entnahme des übereigneten Betriebsvermögens. Alle stillen Reserven sind aufzudecken, dies führt…
Der Beitrag Landwirtschaft profitiert: Übergabe unter Vorbehaltsnießbrauch erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Land- und Forstwirte sind steuerrechtlich zur Bilanzierung verpflichtet, wenn sie bestimmte Größenmerkmale überschreiten. 2024 hat der Gesetzgeber die bisherige Umsatzgrenze von 600.000 Euro auf 800.000 Euro und die bisherige Gewinngrenze von 60.000 Euro auf 80.000 Euro erhöht. Daneben wurden im Zuge der Grundsteuerreform die Einheitswerte abgeschafft. Das weitere Kriterium der Buchführungspflicht, die selbst bewirtschafteten land-…
Der Beitrag Weniger buchführungspflichtige Landwirtschaftsbetriebe erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Die Agrarministerkonferenz hatte eine Überprüfung angestoßen, ob das abweichende Wirtschaftsjahr der Land- und Forstwirte abgeschafft werden soll. Hintergrund sind die Erhebung der Daten aus dem Testbetriebsnetz für die Agrarstatistik und die Berichterstattung an die Europäische Kommission. Da nur noch in Deutschland ein vom Kalenderjahr abweichender Bilanzstichtag möglich ist, sollte dies zur Vereinfachung der Datenauswertung gestrichen…
Der Beitrag Abweichendes Wirtschaftsjahr für Landwirte bleibt erhalten erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Mit Heirat eines Landwirts ändert sich die rechtliche Situation des einheiratenden Ehegatten weitaus mehr als üblich. Für den einheiratenden Ehegatten bedeutet die üblicherweise vorliegende Zugewinn-gemeinschaft, dass er mit der Heirat kein Eigentum am landwirtschaftlichen Betrieb erwirbt und damit auch keine Entscheidungsbefugnis erhält. Einen Ehe- und Erbvertrag abzuschließen, empfiehlt sich aus Sicht des einheiratenden Ehegatten besonders…
Der Beitrag Einheiraten in einen landwirtschaftlichen Betrieb erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Seit 2022 können landwirtschaftliche Betriebe nicht mehr von der Umsatzsteuerpauschalierung profitieren, wenn der Gesamtumsatz des Vorjahres 600.000 Euro überschreitet. In den schädlichen Umsatz wird jeder Umsatz aus allen unternehmerischen Tätigkeiten des Landwirts eingerechnet. Es geht also nicht nur um die pauschal besteuerten Umsätze oder sonstigen Einnahmen aus dem Hof, sondern auch um weitere Erlöse, zum…
Der Beitrag Maschinenverkäufe: Nicht mehr im Rahmen des 600.000-Euro-Gesamtumsatzes erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Ohne die pauschale Gewinnermittlung nach § 13a Einkommensteuergesetz können nicht buchführungspflichtige Landwirtschaftsbetriebe ihren Gewinn durch Bilanzierung oder durch Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) ermitteln. Es gibt viele Gründe für oder gegen eine der beiden Methoden. Die Wahl des Gewinnermittlungsverfahrens muss aber richtig erfolgen. Das hat der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 27. November 2024 nochmals betont. Zunächst gilt…
Der Beitrag Die richtige Wahl der Gewinnermittlungsart erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Keine Hofnachfolge in Sicht, eine nicht zufriedenstellende Erlös-Kosten-Situation oder immer höhere Anforderungen an die Produktionsstandards: Viele Winzer suchen nach Möglichkeiten, wie sie aus der Selbstbewirtschaftung ihres Hofs aussteigen können Das Höfesterben geht weiter. Gerade Winzer mit kleineren Betrieben suchen oft nach Möglichkeiten, wie sie steuerlich günstig den Hof aufgeben können. Die Aufgabe des ganzen Betriebs…
Der Beitrag Hofaufgabe: Den Weinbaubetrieb steuerlich günstig aufgeben erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Artikel online zu bestellen gehört für viele zum Alltag. Für einen Unternehmer wird ein solcher Einkauf allerdings unnötig teuer, wenn er vergisst, sich bei seiner Bestellung als Unternehmer auszuweisen. Dies hat umsatzsteuerliche Gründe. Die Umsatzsteuerfalle Wie eine Lieferung umsatzsteuerlich behandelt wird, richtet sich bei Onlinebestellungen maßgebend danach, ob der Käufer ein Unternehmer oder eine Privatperson…
Der Beitrag Bestellen im Internet – aber richtig! erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.
Ab 01.01.2025 wird der flächendeckende gesetzliche Mindestlohn erneut angehoben. Folgende Mindestlöhne sind zukünftig zu beachten: 01.01. – 31.12.2023 12,00 EUR – 31.12.2024 12,41 EUR – 31.12.2025 12,82 EUR Für monatliche bzw. jährliche Festvergütungen sowie bei Akkord- und Stücklöhnen ist der Stundenlohn durch Berechnung zu ermitteln. Der ermittelte Stundenlohn darf in keinem Fall den Mindestlohn unterschreiten.…
Der Beitrag Der gesetzliche Mindestlohn ab 01.01.2025 und seine Folgen erschien zuerst auf Steuerberater Weinbau.