Alle Meldungen des DRK.
Der Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Univ.-Prof. Dr. med. Dr. h.c. Bernd Böttiger, ist von der Universität Rio Grande (FURG) in Brasilien mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet worden. Mit dieser selten vergebenen Ehrung würdigte die Universität Böttigers international herausragende wissenschaftliche Leistungen sowie sein jahrzehntelanges Engagement für eine bessere Versorgung nach plötzlichem Herz-Kreislaufstillstand.
Jedes Jahr verlieren unzählige Menschen in bewaffneten Konflikten oder auf der Flucht jede Spur von ihren Angehörigen. Die Folge ist eine quälende Ungewissheit, die die Familien der Vermissten oft über Jahre enorm belastet. Der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) steht den Betroffenen zur Seite, auch im letzten Jahr wandten sich wieder Tausende an den Suchdienst. „Familien, die auseinandergerissen wurden, finden dank der Arbeit des DRK-Suchdienstes wieder zueinander oder erfahren Gewissheit über den Verbleib ihrer Liebsten“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Internationalen Tags der Vermissten am 30. August 2025. „Wir werden unser humanitäres Mandat für Vermisste und getrennte Familien mit großem Einsatz fortführen, um möglichst viele Angehörige wieder zusammenzuführen oder die Schicksale ihrer Vermissten zu klären.“
Als Präsident des DRK-Landesverbands Westfalen-Lippe, Vorsitzender des DRK-Präsidialrates und als Ehrenmitglied war Dr. Wolfgang Kuhr über viele Jahre hinweg ein unermüdlich engagierter, höchst verdienter und als Mensch geschätzter Mitgestalter des Ehrenamts.
Die Zahlen und Fakten sprechen eine klare Sprache: Weltweit sind mehr als 300 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Um die Jahrtausendwende hat das Rote Kreuz 20 aktive bewaffnete Konflikte gezählt, 25 Jahre später sind es rund 130. Noch nie seit Datenerhebung sind so viele humanitäre Helfende im Einsatz ums Leben gekommen wie im letzten Jahr. Und der Klimawandel sorgt dafür, dass Extremwetterereignisse in Zukunft noch weiter zunehmen. „Wir brauchen mehr humanitäre Hilfe sowie einen besseren und sicheren Zugang zu notleidenden Menschen, um ihnen helfen zu können“, sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) angesichts dieser Entwicklung und anlässlich des Welttags der humanitären Hilfe am morgigen Dienstag. „Doch die Realität ist leider aktuell vielerorts eine andere. Zunehmend bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke.“
Die Debatte um die Einführung eines neuen Wehrdienstes ist spätestens seit der Vorlage eines Gesetzentwurfes in vollem Gang. Zunächst soll der Dienst auf freiwilliger Basis erfolgen, nur das Ausfüllen eines Fragebogens ist für junge Männer verpflichtend. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) macht sich dafür stark, dass dieser um die Abfrage erweitert wird, ob junge Menschen einen freiwilligen, zivilen Dienst leisten wollen. „Eine starke zivile Entsprechung zum neuen Wehrdienst wäre ein wichtiger Baustein, um das gesellschaftliche Engagement zu stärken und die Gesellschaft für Herausforderungen zu wappnen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt.
Die humanitäre Lage in Syrien ist weiterhin kritisch. Die Zivilbevölkerung ist dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, insbesondere in der südsyrischen Region Suweida nach der kürzlichen Eskalation der Gewalt. „Wir verfolgen die humanitäre Lage in Syrien mit großer Sorge“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) „Es fehlt den Menschen vor allem im Süden des Landes an grundlegenden Gütern wie Wasser, Lebensmitteln, Medikamenten oder Treibstoff. Um den Menschen vor Ort in dieser schwierigen Situation zur Seite zu stehen, hat unsere Schwestergesellschaft, der Syrische Arabische Rote Halbmond (SARC), mit Unterstützung des DRK vor einigen Tagen eine Hilfslieferung auf den Weg gebracht. Wir stehen mit SARC in engem Austausch, um auch weiterhin unparteiisch, also bedarfsgerecht allein nach dem Maß der Not, zu helfen.“
Hermann Gröhe stellt sich auf der nächsten Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), am 29. November 2025 in Berlin, zur Wahl als neuer DRK-Präsident, da Gerda Hasselfeldt nach zwei Amtszeiten nicht erneut für das Amt zur Verfügung steht. Hermann Gröhe sagt dazu: „Die Anfrage des Deutschen Roten Kreuzes, ob ich für eine Kandidatur als Präsident zur Verfügung stehe, betrachte ich als eine große Ehre. Gerne und aus vollem Herzen habe ich dies bejaht. Denn die Arbeit des Deutschen Roten Kreuzes steht in herausragender Weise für die Bereitschaft von Menschen, für Mitmenschen in Not einzustehen. Diese wichtige Arbeit möchte ich mit ganzer Kraft unterstützen. Nun aber hat erst einmal die Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes das Wort.“
Weltweit sind mehr als 122 Millionen Menschen auf der Flucht – und damit erneut mehr als im Vorjahr. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am heutigen 20. Juni sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Christian Reuter: „Für viele geflüchtete und vertriebene Menschen weltweit ist der Alltag und das Überleben eine dauerhafte Herausforderung, der wir mit Menschlichkeit begegnen müssen. Für das DRK ist es eine zentrale Aufgabe, geflüchteten Menschen sowohl in Deutschland als auch international beizustehen – allein nach dem Maß der Not.“
Nach dem schweren Erdbeben Ende März sind weiter tausende Menschen von den Auswirkungen der Katastrophe betroffen. Um die notleidende Bevölkerung zu unterstützen, hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) heute eine weitere Hilfslieferung per Flugzeug auf den Weg gebracht. „Die Not der Menschen ist groß, es besteht ein enormer Bedarf an humanitärer Hilfe. Viele Häuser sind zerstört, die Infrastruktur ist massiv beschädigt“ sagt der Generalsekretär des DRK, Christian Reuter. „Nach der ersten Hilfsgüterlieferung im April, ist es dringend notwendig, weiterhin Hilfe zu entsenden.“
Das Deutsche Jugendrotkreuz (JRK), der eigenverantwortliche Kinder- und Jugendverband des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), feiert am 27. Mai 2025 seinen 100. Geburtstag. Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes sagt anlässlich dieses Jubiläums: „Ich danke allen Kindern und Jugendlichen im JRK für ihr großartiges Engagement. Das Jugendrotkreuz ist seit vielen Jahrzehnten ein unverzichtbarer Teil des Roten Kreuzes. Es verbindet junge Menschen mit den Grundwerten unserer Bewegung und befähigt sie, sich für andere einzusetzen und ihre Stimme zu erheben.“
Um die Potentiale der Digitalisierung in einer sozial gerechten und ethisch verantwortungsvollen Weise zu nutzen, braucht es ein Zusammenspiel von sozialer und digitaler Kompetenz. Deshalb ist die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege – bestehend aus AWO, Caritas, Diakonie, DRK, Paritätischem Gesamtverband und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) – auch in diesem Jahr wieder mit einem gemeinsamen Stand auf der re:publica 2025 in Berlin vertreten.
Deutsche Rentenversicherung, Caritas, Diakonie und DRK arbeiten Geschichte des Kinderkurwesens auf und zeigen damalige Missstände auf.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) fordert die neue Bundesregierung dazu auf, sich den Herausforderungen in der Pflege zu stellen und umgehend Maßnahmen zur Zukunftssicherung ergreifen. Anlässlich des Internationalen Tages der Pflegenden macht sich das DRK für eine Steigerung der Attraktivität für beruflich Pflegende und eine bessere Unterstützung für pflegende An- und Zugehörige stark. Doch auch an weiteren Stellen gebe es große Baustellen. „Die immer weiter steigenden Eigenbeteiligungen für zu pflegende Personen, der Mangel an Fachpersonen und das Minus der Pflegeversicherung zeigen den großen Handlungsbedarf bei dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe. Es liegen Lösungsvorschläge auf dem Tisch. Nun gilt es zu handeln, um den Kollaps im Pflegebereich zu verhindern“, sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes.
Der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa am 08. Mai 2025 markiert auch das 80-jährige Jubiläum der “Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg” durch den DRK-Suchdienst. Eine Aufgabe von nicht nur historischer, sondern auch nach wie vor aktueller gesellschaftlicher Relevanz. DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt sagt dazu: „Mit der ‘Schicksalsklärung Zweiter Weltkrieg’ blicken wir auf eine Aufgabe, die eng mit der Geschichte des DRK selbst verknüpft ist. Damals wie heute leistet der DRK-Suchdienst mit der Aufarbeitung der Folgen des Krieges einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Beitrag.”
Die humanitäre Lage im Gazastreifen spitzt sich derzeit dramatisch zu. Zahlreiche Versorgungsstellen für Nahrungsmittel mussten wegen Mangel an Waren schließen, unzählige Menschen, darunter viele Kinder, leiden Hunger. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) drängt auf eine Besserung der humanitären Lage. „Die Lebensumstände vieler Menschen im Gazastreifen sind untragbar. Es ist erforderlich, dass umgehend humanitäre Hilfsgüter zu den notleidenden Menschen kommen“, sagt Christian Reuter, Generalsekretär des DRK. „Es mangelt nicht an Hilfsgütern, es mangelt an Zugang und Sicherheit für Helfende. Dieser katastrophale Zustand muss sich dringend ändern.“
Das Deutsche Rote Kreuz gedenkt heute dem Tod von acht Rettungssanitätern des Palästinensischen Roten Halbmonds vor einem Monat. Um unsere Trauer und Anteilnahme zum Ausdruck zu bringen, werden deutschlandweit Fahnen an Gebäuden des Roten Kreuzes auf Halbmast gesetzt. Zudem wird es um 15 Uhr eine Gedenkminute geben.
Im Sudan herrscht seit April 2023 ein bewaffneter Konflikt zwischen der Armee und der paramilitärischen Rapid Support Forces. Die Kampfhandlungen haben das Land in eine humanitäre Katastrophe gestürzt. „Die humanitäre Situation im Sudan gehört zu den weltweit Schlimmsten. Ein Ende des Konflikts ist nicht abzusehen,“ sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Christian Reuter. „Der humanitäre Zugang ist stark eingeschränkt und die Resilienz der sudanesischen Gesellschaft ist zunehmend erschöpft.“
Nach dem schweren Erdbeben in Südostasien hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) heute humanitäre Hilfsgüter auf den Weg nach Myanmar gebracht. „Die Lage in Myanmar bleibt teilweise unübersichtlich und dynamisch. Das Erdbeben hat Tausende Menschenleben gekostet und eine hohe Zahl an Verletzten. Weite Teile der Infrastruktur sind stark beschädigt. Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser oder ausreichender Gesundheitsversorgung, sie sind noch immer tief erschüttert. Sie brauchen dringend Hilfe, um grundlegende Bedürfnisse zu decken,“ sagt DRK-Generalsekretär Christian Reuter. „Mit dem Hilfsgüterflug unterstützen wir die Aktivitäten unserer Schwestergesellschaft, dem Myanmarischen Roten Kreuz.“
In mehreren Ländern Südostasiens hat es in den Mittagsstunden (Ortszeit) des 28. März ein schweres Erdbeben und mehrere Nachbeben gegeben. Das Beben der Stärke 7.7 hat dramatische Auswirkungen insbesondere für die Menschen in Myanmar und Thailand. „Mit großer Bestürzung verfolgen wir die Ereignisse und sind in Gedanken bei den Betroffenen. Die Menschen in den Katastrophengebieten in Südostasien benötigen nun dringend humanitäre Hilfe. Das Deutsche Rote Kreuz arbeitet mit Hochdruck gemeinsam mit seinen Partnern in der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung daran, die laufenden Soforthilfemaßnahmen vor Ort bestmöglich und schnell zu unterstützen,“ sagt der Generalsekretär des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) Christian Reuter
Multiple Krisen, Arbeitskräftemangel und Mittelkürzungen haben spürbare Auswirkungen auf die soziale und gesundheitliche Infrastruktur Deutschlands. Erste Versorgungslücken sind bereits sichtbar. „Es braucht dringend politische Maßnahmen im Kontext des Arbeits- und Fachkräftemangels, den Rahmenbedingungen der gemeinnützigen Träger, in der Migrationspolitik und beim Ausbau einer flächendeckenden Gesundheitsversorgung. Nur so können positive Zukunftsbilder geschaffen werden, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig stärken,“ sagte die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, im Rahmen des diesjährigen Wohlfahrtskongress.
Lisa Paus, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betont: „Das wunderbare Motto des DRK-Kongresses „Mehr Menschlichkeit“ fordert uns alle auf, gemeinsam für den sozialen Frieden einzutreten und Haltung zu zeigen, wo Hass und Intoleranz um sich greifen. Wohlfahrtsverbände wie das Deutsche Rote Kreuz spielen eine zentrale Rolle in unserer Gesellschaft, indem sie den sozialen Frieden sichern und den Menschen in den Mittelpunkt stellen. In Zeiten der Unsicherheit sind sie nicht nur Helfer, sondern auch wichtige Stütze der Menschlichkeit, die zur Wahrung unserer Werte beitragen. Mein herzlicher Dank gilt dem Deutschen Roten Kreuz und der Freien Wohlfahrtspflege für ihren unermüdlichen Einsatz.“